So holst Du die Umgehungsstraße B477n nach Rommerskirchen!

Die B477n wurde im Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2016 u.a. für den Abschnitt „2-streifiger Neubau Ortsumgehung Rommerskirchen Butzheim und Frixheim“ nur mit dem Dringlichkeitsvermerk „weiterer Bedarf“ ausgewiesen. Das heißt: Ein Bau rückt zeitlich in weite Ferne.

Wie Du das ändern kannst, erkläre ich im folgenden Beitrag!

Wichtig: Das Beteiligungsverfahren des Verkehrsministeriums, zu dem ich später komme, läuft nur noch bis zum 02. Mai 2016!

Rommerskirchen braucht die B477n

Du kannst helfen, dass die B477n früher kommt, denn dafür gibt es gute Gründe!

Die B477n für Rommerskirchen Butzheim und Frixheim muss vom Bundesverkehrsministerium (BMVI) in die „vordringliche Priorität“ eingestuft werden, weil

  • sie für die Anwohner/innen wichtig ist und die Ortschaften spürbar entlastet,
  • sie für das Rheinische Revier als Querspange zwischen der A57 und der A4 sowie der A61 und A1 in Richtung West- und Südwestdeutschland eine große Bedeutung hat,
  • sie eine ergänzende Entlastungslinie für den europäischen Verkehrsknoten Köln darstellt,
  • sie die zentrale Achse zur Anbindung des Rheinischen Reviers an den Großraum Düsseldorf ist,
  • eine gut vernetzte und nicht überlastete Infrastruktur ein entscheidender Standortfaktor ist, um gute Arbeit in der Region zu halten
  • und zugleich das Rückgrat für eine zukunftsweisende Siedlungsflächenentwicklung für Gewerbe und Wohnen darstellt.

Alle politischen Kräfte sind für die B477n, sowohl im Gemeinderat Rommerskirchen als auch im Kreistag des Rhein-Kreises Neuss! Auch die NRW-Landesregierung ist von der Wichtigkeit einer schnellen Umsetzung des Projekts überzeugt.

Zeige, dass Du die B477n in Rommerskirchen willst!

Das Bundesverkehrsministerium hat zum Bundesverkehrswegeplan ein Beteiligungsverfahren eingerichtet, bei dem du mitreden kannst. Nachfolgend findest Du eine „Schritt für Schritt“-Erklärung, wie du dieses durchläufst.

Mit diesem Link kommst du zum o.g. Beteiligungsverfahren:

B477n im Bundesverkehrswegeplan nach vorne bringen!

Die Seite des Bürgerbeteiligungsverfahrens startet mit einer umfangreichen Einführung in das Verfahren selbst sowie in den Datenschutz. Den Link zum Online-Formular, in dem du die B477n einbringen kannst, findest du ganz zum Ende der Seite des Ministeriums.


Schritt 1: Erste Infos

Im ersten Schritt kannst du angeben, ob du dich als „Einzelperson“, „Unternehmen“ oder „Organisation“ beteiligst, denn „teilnehmen können alle natürlichen und juristischen Personen mit Wohn- bzw. Geschäftssitz in Deutschland“.

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Schritt 2: Kontaktdaten einfügen

Im zweiten Schritt werden deine persönlichen Kontaktdaten abgefragt:

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Schritt 3: Stellungnahme abgeben

Hier kannst du ankreuzen, in welchem Bundesland das Projekt, zu dem du Stellung beziehen willst, liegt und anschließend eine Begründung von maximal 10.000 Zeichen abgeben. Dabei kannst du dich gerne an unseren Argumenten orientieren, aber auch eigene Perspektiven und Gründe einbringen.

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Wichtig: „Stellungnahmen ohne Bezug zur Wirkung des Gesamtplans sowie rein wertende Meinungsäußerungen ohne sachliche Begründung werden nicht berücksichtigt.“ Zudem werden mehrfache Einsendungen, auch von verschiedenen Personen, sofern die Argumentation identisch ist, nur einmal berücksichtigt.


Schritt 4: Angaben überprüfen

Im letzten Schritt kannst du deine Angaben noch mal überprüfen und anschließend alles absenden. Du erhältst eine Bestätigungsmail des Bundesverkehrsministeriums. Ferner ist zu beachten: „Aufgrund der erwarteten Vielzahl an eingehenden Stellungnahmen können diese nicht einzeln beantwortet werden. Vielmehr wird das BMVI in einem Bericht zum Beteiligungsverfahren zusammenfassend dokumentieren, wie mit den Stellungnahmen umgegangen wurde.“


Beteilige dich, damit die B477n schneller kommen kann

Beteiligungsverfahren sind wichtig, denn sie geben allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen und auf höchster Ebene ihre Meinung samt dazugehörigen Argumenten kundzutun. Deshalb: Mach mit beim Beteiligungsverfahren zum Bundesverkehrswegeplan 2016!

Dr. Martin Mertens, Bürgermeister der Gemeinde Rommerskirchen, und ich haben es bereits über unsere Kanäle getan:

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