B477n: Landesverkehrsminister Hendrik Wüst in die Pflicht nehmen!

Immer mehr Verkehr, immer mehr Lärm, vor allem durch die vielen LKW, die auf der B477 durch die Rommerskirchener Ortschaften von Anstel bis Gill fahren. Dass das eine erhebliche Belastung für die dortigen AnwohnerInnen ist, zeigen u.a. die über 2.000 Unterschriften (Stand: Mitte Mai 2018), die die Interessengemeinschaft Ortsumgehung B477n Rommerskirchen gesammelt hat.

„Die Situation auf der B477 ist so nicht weiter hinnehmbar“, unterstreicht Horst Fischer, stellvertretender Landrat und verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion im Rhein-Kreis Neuss. Horst Fischer war erst kürzlich in Nettesheim-Butzheim und Eckum unterwegs und hat sich die Verkehrssituation dort persönlich angeschaut: „Der Verkehr und der daraus folgende Lärm sind eine Zumutung und zudem ist die Situation für Senioren, Kinder und Fahrradfahrer höchst gefährlich.“

„In 2016 haben wir auf allen politischen Ebenen, vom Landtag über den Kreis bis in den Gemeinderat, und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Rommerskirchens dafür gekämpft, dass die Umgehungsstraße B477n im Bundesverkehrswegeplan in den ‚vordringlichen Bedarf‘ hochgestuft wird“, erklärt Fraktionsvorsitzender Rainer Thiel und ergänzt: „Die Bundesregierung hat somit die Wichtigkeit des Projektes anerkannt, das vor Ort für eine Entlastung in puncto Durchgangsverkehr und eine Steigerung der Verkehrssicherheit leistet. Über 18 Millionen Euro werden dafür vom Bund bereitgestellt. Jetzt ist die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen an der Reihe.“

Thiel und Fischer sehen vor diesem Hintergrund Landesverkehrsminister Hendrik Wüst in der Pflicht. Mehr noch, wie Fischer ausführt: „Hendrik Wüst muss die Wichtigkeit der Umgehungsstraße anerkennen und für eine zügige Umsetzung anstatt für die Beauftragung neuer Gutachten sorgen. Denn die Geduld der Rommerskirchener Bürgerinnen und Bürger wurde schon zu Genüge auf die Probe gestellt.“

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