Bürgerversammlung zum Thema „Konverter“ im Rhein-Kreis Neuss

Gestern fand zum Abend hin im Marienhaus des Erzbischöflichen Berufskollegs in Neuss die „Informationsveranstaltung zum Runden Tisch – Regionaler Einfluss auf den Konverterstandort“ statt.

Mein Statement zur Debatte: Die SPD im Regionalrat Düsseldorf ist bereit, das Thema „Konverter“ noch einmal aufzugreifen und abzuwägen. Der Landesentwicklungsplan (LEP) im Land Nordrhein-Westfalen verlängert die Vorsorgezeiten für Kies von 20 auf 25 Jahre. Das eigene Kiesmonitoring der Bezirksregierung Düsseldorf zeigt einen höheren Kiesbedarf auf. Das sind zwei Gründe, das Thema Kies im Regionalrat neu anzugehen und dabei die Kaarster „Dreiecksfläche“ unter den Erfordernissen der Energiewende nach einem Konverter am Netzverknüpfungspunkt Meerbusch-Osterath neu zu betrachten. Die „Dreiecksfläche“ ist am besten geeignet und beeinträchtigt die Wohnbevölkerung am wenigsten. Dafür setze ich mich gemeinsam mit der SPD ein.

Damit die Kaarster „Dreiecksfläche“ im weiteren Verfahren dabei bleibt, ist bis Sommer 2018 ein Signal des Regionalrates erforderlich. Das machten sowohl die Bundesnetzagentur als auch die Firma Amprion, die den Konverter errichtet, klar. Ansonsten wird der Konverter am nächst geeigneten Standort zwischen Meerbusch und Kaarst gebaut.

Der Planungsausschuss des Regionalrates berät am 15. März zu diesem Thema.

Mehr dazu unter:

Eindrücke der Informationsveranstaltung zum Thema Konverter