16. Juli 2019

Forschungszentrum für Batterie muss in den Rhein-Kreis Neuss

Die Bundesregierung will in der Batterietechnologie im internationalen Wettbewerb aufholen und kurbelt die Forschung mit 500 Millionen Euro an. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek hat sich für Münster als Standort ausgesprochen.

Die Entscheidung für diesen Standort betrachtet die SPD im Rhein-Kreis Neuss sehr kritisch. „Für die erfolgreiche Gestaltung des Strukturwandels wäre es ein wichtiges Zeichen der Bundesforschungsministerin gewesen, sich für den Rhein-Kreis Neuss stark zu machen“, erklärt Rainer Thiel, Fraktionsvorsitzender der SPD im Kreistag. Schon bis zum Jahr 2022 werden erhebliche Kapazitäten bei der Braunkohleverstromung stillgelegt. Dies führt nach ersten Berechnungen der Agentur für Arbeit zu Verlusten von bis zu 8.000 Arbeitsplätzen. Weiterlesen →

9. Juli 2019

SPD begrüßt Kooperation für mehr bezahlbaren Wohnraum im Rhein-Kreis Neuss

Seit Jahren fordert die SPD im Kreistag vom Rhein-Kreis Neuss mehr Initiative zur Schaffung von bezahlbaren Wohnraum. Jetzt folgt der Kreis der Forderung der SPD, koordinierend und serviceorientiert mit den Kommunen zusammenzuarbeiten.

„Das ist ziemlich genau unser Konzept für ein ‚Bündnis für Wohnen‘ im Rhein-Kreis Neuss“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Rainer Thiel, „eine Gesellschaft hätte es dafür nicht bedurft, aber es muss endlich gehandelt werden.“ Offensichtlich hat die Kampagne des Landratskandidaten der SPD, mit 5.000 bezahlbaren Wohnungen im Kreisgebiet die Wohnungsnot zu lindern, dafür gesorgt, dass der aktuelle Landrat Hans-Jürgen Petrauschke von seinem Traum einer eigenen Wohnungsbaugesellschaft nun Abschied genommen hat und jetzt auf Kooperation mit den Kommunen setzt. Jetzt müsste der Kreis nach dem Konzept der SPD 12,5 Millionen Euro für Rommerskirchen bereitstellen, um ausreichend bauen zu können. Weiterlesen →

24. Juni 2019

Wohlstand und Arbeit in unserer Region sind eng verknüpft mit einer wettbewerbsfähigen Energieversorgung

„Maßgeblich ist der überdurchschnittliche Anteil energieintensiver Industrien an der Wertschöpfung.“ Diese „beträgt 7,1 Mrd. Euro bei 32 Mrd. Euro Umsatz„, stellt die „Kohlekommission“ in ihrem Abschlussbericht fest. 120.000 Arbeitsplätze sind „derzeit von der Braunkohlenutzung abhängig.“ („Kohlekommission“)

Statt immer weiter neue Ausstiegsszenarien ins Gespräch zu bringen, müssen die Ergebnisse der „Kohlekommission“ 1:1 umgesetzt werden. Mehr noch: Alle Sektoren müssen endlich ihren Beitrag leisten! Während die Energiewirtschaft stetig ihre CO2-Emissionen abbaut, steigen diese bspw. im Wohn- oder Verkehrsektor. Weiterlesen →