Rundgang durch die Stadt Grevenbroich

Der SPD Ortsverein Grevenbroich lud am 13. April zur Mitgliederversammlung mit Stadtführung durch Grevenbroich-Stadtmitte ein. Thomas Wolff, Fachdienstleiter des Museums der „Niederrheinischen Seele“ und Stadtarchivar, führte die SPD-Mitglieder durch die Stadt.

Die Führung begann auf dem Grevenbroicher Marktplatz. Im Kreuzpunkt zweier Römerstraßen liegend war Grevenbroich schon zu Beginn – im 13. Jahrhundert – gut erschlossen und bat mit seinen Brüchen, Sümpfen und der Erft ein gutes und sicheres Umfeld für eine Burgbefestigung, die den Anfang der heutigen „Schlossstadt“ darstellt. Das Schloss, das später auf die Burganlage folgte, ist bis heute in Teilen sichtbar. Man denke hier an den Palasbau und das Torgebäude am „Alten Schloss“. Grevenbroich ist in dieser Zeit auch stark gewachsen: Während Ende des 18. Jahrhunderts nur wenige Hundert Menschen hier sesshaft geworden sind, waren es im Jahre 1900 schon über 3.400. Aktuell leben über 64.000 Bürgerinnen und Bürger in der Stadt. Die damit verbundene historische Entwicklung hat Thomas Wolff den Mitgliedern des Ortsvereins ausführlich dargestellt.

Zum Abschluss ging es noch zum Ian-Hamilton-Finlay-Park am „Alten Schloss“, eine der wenigen Parkanlagen, die von dem schottischen Künstler gestaltet wurde und zudem der Öffentlichkeit frei zugänglich ist. Dieser Park entstand im Zuge der Landesgartenschau 1995 und ist geprägt von zahlreichen Kunstwerken wie Skulpturen und Büsten. Darüber hinaus waren die Stolpersteine im Steinweg, die Optik des neuen Schwimmbades und der Bau der Evangelischen Kirche Themen des Rundganges, der demnächst fortgesetzt wird. Dann geht es in Richtung Erkensvilla Park.

Weitere Infos zur Stadtgeschichte gibt es zudem auf der städtischen Homepage:

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