„Statt Spekulationen über Garzweiler II, hoffnungsvoll in die Zukunft blicken“

Rhein-Kreis Neuss. Rainer Thiel MdL und Mitglied im Braunkohleausschuss begrüßt ausdrücklich die Klarstellung des RWE AG Vorstandsvorsitzenden Peter Terium, die jegliche Spekulationen über ein vorzeitiges Aus des Tagebau Garzweiler II zurückweist.

Thiel betont die Bedeutung des Tagebaus für die Region. Die Versorgung der neuen BOA-Kraftwerke in Neurath und Niederaußem beruhen auf dem Tagebau Garzweiler.
Die energiepolitische Notwendigkeit der Braunkohleversorgung ist Grundlage des gültigen Braunkohleplans. RWE hat damit einen Vorrat von 1 Milliarde Tonnen Braunkohle im Tagebau Garzweiler. Dies ist eine wichtige Grundlage für die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens. Darauf beruhen die Investitionen in die Kraftwerkserneuerung im Rheinischen Revier.
Rainer Thiel weist auch darauf hin, dass die Energiewende nur mit der Braunkohle funktioniert, da ansonsten die Versorgungssicherheit nicht gewährleistet ist, die Netzstabilität gefährdet und die Energiepreise die Wirtschaft und die Verbraucher überfordern. Eine neue Bundesregierung ist aufgefordert, durch ein neues Strommarktdesign dafür zu sorgen, dass die Rahmenbedingungen wieder in Ordnung gebracht werden.
Die subventionsfreie Braunkohle ist der wettbewerbsfähigste Rohstoff für Stromerzeugung in unserem Energiemarkt. 50% der Grundlastversorgung im Strommarkt trägt die Braunkohle und sichert somit auch einen wettbewerbsfähigen Grundlastpreis (Baseload).

„Das ist für unsere Industrie, gerade auch hier im Wahlkreis unverzichtbar“, so Rainer Thiel, „zudem wird der Strom demnächst in Süddeutschland gebraucht, wenn dort die Atomkraftwerke vom Netz gehen. Darüber sollte auch die Süddeutsche Zeitung nachdenken, die solche Spekulationen in die Welt setzt“. Das verunsichert die Menschen hier, die von Umsiedlungen betroffen sind genauso wie die Arbeitnehmer und ihre Familien. Das Braunkohle eine Zukunft hat, auch als Rohstoff im Veredelungsbereich oder in der Kohlechemie, davon ist Thiel überzeugt: „Wir sollten daher als Region hoffnungsvoll in die Zukunft blicken.“